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Die Reenergize Formel

wie alles begann

 

Jedes Projekt hat einen Anfang. Die meisten fangen ganz klein und unscheinbar an. Bei der Reenergize Formel war es genauso. Hier erfahren Sie die Geschichte aus meiner Sicht. Wenn Sie wissen wollen, wie die Reenergize Formel für Niklas Hobacher begann, können Sie hier seine Geschichte nachlesen. Und wenn Sie dann noch mehr Hintergrundinformationen haben möchten, finden Sie hier ein Interview.

Nach Biologie-Studium, Promotion, fünf Jahren Healthcare-Agentur und einem Burnout, machte ich mich 2016 als freie Wissenschaftsredakteurin, Texterin und Konzepterin selbstständig.

Zu meinen ersten Kunden gehörte ein Österreicher, der gut recherchierte Artikel zu einigen Gesundheitsthemen beauftragte. Es ging ihm darum, ob und wie alles miteinander zusammenhängt und wie Stress und das moderne Leben reinspielen. Die Herangehensweise und die Themen selbst fand ich extrem spannend, weshalb ich mit wehenden Fahnen zusagte. Zumal der Österreicher bereit war, gutes Geld für die Artikel zu bezahlen – was sie zum bestbezahlten Auftrag meiner jungen Karriere machten.

Schon in den ersten Tagen der Recherche merkte ich, dass zumindest mein Unterbewusstsein sich schon länger intensiv mit den Themen beschäftigt hatte. Genau das führte dazu, dass ich mich derart an den Artikeln festbiss, dass ich arge Probleme hatte, sie auf die bestellte Länge zu kürzen. So lernte ich auch recht früh, dass „gutes Geld“ im Texterstellungsgeschäft sehr relativ ist: Der Wortpreis, den der Österreicher und ich vereinbart hatten, blieb natürlich unverändert hoch – aber der Stundenlohn sank ins Bodenlose, da ich nächtelang las, jedem interessanten Querverweis nachging und mehr Zeit in die perfekte Formulierung legte, als man sich in dem Geschäft erlauben kann.

Als ich die Artikel ablieferte, war ich so angefixt, dass ich überlegte, wie ich an der Idee weiterarbeiten kann – ohne dem Österreicher vor den Koffer zu fahren. Ich konnte ihn wirklich gut leiden und wollte nicht einfach ungefragt in „seinem Thema“ wildern.

Während ich mich mit diesem Gedanken plagte, plagte sich in Wien ein anderer mit ähnlichen Gedanken. Ich weiß nicht mehr genau, wer von uns es zuerst ausgesprochen hat – aber er rannte auf jeden Fall beim anderen eine sehr weit offenstehende Tür ein. Spätestens jetzt dürfte klar sein, wer der Österreicher ist.

Niklas Hobacher und ich fassten damals den Plan, gemeinsam weiter nach den Querverbindungen zu suchen. Wir hatten in diversen Gesprächen einige spannende Informationen und Ansätze gefunden, aus denen wir eine Online-Edutainment-Plattform aufbauen wollten, die die Welt noch nicht gesehen hat. Unterhaltsame Videos und Kurzartikel sollten es werden, die Hilfe zur Selbsthilfe liefern, indem sie die biologischen Zusammenhänge erklären. Außerdem sollten einige Tipps rein, die aus Sicht der Evolution und der Biologie Hand und Fuß haben und die von jeweils mindestens einem von uns erprobt sind und für ihn funktionieren.

Wir gingen ans Werk. Und gingen verloren. Inmitten unserer eigenen Rechercheergebnisse. Kleine Schritte, dachten wir uns. Um Struktur und eine Linie in die Gedanken zu bekommen und eine Art Leitfaden für die Content-Erstellung zu haben, wollten wir darum „mal schnell“ ein Buch schreiben. Innerhalb von drei Monaten sollte das Manuskript stehen. Wir hielten die Timeline damals für ambitioniert, aber machbar.

Das war Anfang 2017.

Das Buch wird Die Reenergize Formel heißen und erscheint Ende 2019. Egal, wie man es rechnet und welche Raum-Zeit-Krümmung man mit einbezieht: das sind mehr als drei Monate.

Aber, HEY!, das Buch ist in trockenen Tüchern! Juhu – wir haben jetzt unseren Leitfaden… also auf zu der Online-Edutainment-Plattform. Genug Material haben wir.

Mehr als genug.

Viel mehr.

Mal sehen, wie wir das sortiert kriegen…

Maaaamiiii!